ABSCHIED VON PFAS: MAMMUT NACHHALTIGKEITSBERICHT BESTÄTIGT WICHTIGEN MEILENSTEIN
29. Juni 2026
Seit der Herbst-/Winterkollektion 2025/2026 werden 100 Prozent der Mammut-Bekleidung ohne absichtlich zugesetzte PFAS hergestellt.
Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2025 zieht Mammut Bilanz zu einem entscheidenden Etappenziel beim PFAS-Ausstieg: Seit der Herbst-/Winterkollektion 2025/2026 verzichtet das Unternehmen bei allen neuen Produkten auf absichtlich zugesetzte PFAS – einzige Ausnahme sind Seile, für die eine regulatorische Ausnahme gilt. Daneben dokumentiert der Bericht weitere Fortschritte entlang der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat Mammuts langfristiges Netto-Null-Ziel offiziell validiert, bei Produktentwicklung, Reparierbarkeit und Materialinnovation macht die Outdoor-Marke weiterhin Fortschritte, und die CO₂-Intensität sank trotz Unternehmenswachstum um 1,6 Prozent.
PFAS-Ausstieg: Wegmarke für Herbst/Winter 2025/2026 erreicht
Bekleidung, Accessoires, Schlafsäcke, Klettergurte, Schuhe sowie Rucksäcke und Taschen der Herbst-/Winterkollektion 2025/2026 kommen zu 100 Prozent ohne absichtlich zugesetzte PFAS* aus. Nur Seile sind aufgrund ihres Einsatzzwecks von einer regulatorischen Ausnahme erfasst und bleiben daher aussen vor – wobei auch hier bereits 75 Prozent in der 2025/2026 Kollektion ohne absichtlich zugesetzte PFAS produziert wurden. Eine PFAS-freie Seilbehandlung ist bereits eingeführt und soll bis Frühling/Sommer 2027 auf alle Seiltypen ausgeweitet werden.
PFAS kamen in der Outdoor-Branche lange aufgrund ihrer wasser-, fleck- und fettabweisenden Eigenschaften zum Einsatz. Weil die Stoffe sich in der Umwelt kaum abbauen und Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier bergen, arbeitet Mammut seit 2016 an Alternativen und unterstützt regulatorische Bestrebungen, PFAS einzuschränken.
Heiko Schäfer, CEO der Mammut Sports Group AG:
«Verantwortung wird zunehmend komplexer und datengetriebener. Wir haben wichtige Fortschritte erzielt – aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.»
SBTi bestätigt Mammuts Netto-Null-Kurs
Ein zentrales Ergebnis des Berichts: Die Science Based Targets initiative hat Mammuts langfristiges Netto-Null-Ziel offiziell validiert. Damit sind nun sowohl die kurzfristigen Ziele für 2030 als auch das Netto-Null-Ziel für 2050 nach dem Corporate Net-Zero Standard der SBTi verifiziert. Ein klares Signal dafür, dass Mammut seine Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette konsequent senken und das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreichen will.
2025 verursachte Mammut einen geschätzten CO₂-Fußabdruck von 76.712 Tonnen CO₂-Äquivalent, rund 13 Prozent mehr als im neu berechneten Vorjahreswert – was vor allem auf das Geschäftswachstum zurückzuführen ist. Durch eine angepasste Methodik sowie einen Partnerschaftswechsel bei der Berechnung der CO₂-Bilanzierung wurden sowohl das Basisjahr als auch der Wert für 2024 neu berechnet.
Performance und Verantwortung als Teil des Designs
Verantwortung ist längst kein nachgelagerter Gedanke mehr, sondern von Anfang an Teil von Mammuts Produktentwicklung. Die neue Eiger Extreme Nordwand 6.0 Kollektion bringt alpine Höchstleistung, Reparaturfähigkeit und Langlebigkeit zusammen. Dafür sorgen robuste Konstruktionen, reparaturfreundliche Details und GORE-TEX PRO ePE Membranen.
Auch bei der Kletterausrüstung tut sich einiges. Ein neues Kletterseil aus 100 Prozent recyceltem Polyamid, hergestellt nach dem Massenbilanzansatz, spart laut internen, nicht extern verifizierten Berechnungen rund 56 Prozent CO₂-Emissionen gegenüber konventionellem Neu-Polyamid. Die überarbeitete Ophir-Gurtfamilie besteht nun zu 70 bis 85 Prozent aus recycelten Materialien und macht rund die Hälfte aller Klettergurt-Verkäufe von Mammut aus. Damit zeigt die Marke, dass sich recycelte Materialien auch in einer High-Volume-Kollektion konsequent und im grossen Massstab einsetzen lassen – ein Novum in der Kletterbranche.
Reparatur und Zirkularität als Hebel für mehr Ressourceneffizienz
Eine lange Nutzungsdauer ist einer der wirksamsten Hebel, um die Umweltbilanz von Outdoor-Ausrüstung zu verbessern. 2025 verlängerte Mammut weltweit die Lebensdauer von schätzungsweise rund 15.270 Produkten durch Reparaturen und verhinderte damit ihre vorzeitige Entsorgung.
Auch bei der Zirkularität und Ressourceneffizienz ging es voran: Rund 79.000 Bekleidungsstücke entstanden 2025 aus Materialresten – fast 49.000 mehr als im Vorjahr. Dazu kommen 6.707 WE CARE Seile aus Restnylon sowie 1.700 Kilogramm Produktionsreste aus der Seilherstellung, die über Mammut LOOPINSULATION weiterverarbeitet wurden. Auf Materialebene verursacht Mammut LOOPINSULATION nach Schätzungen bis zu 48 Prozent weniger CO₂-Emissionen als klassische Isolierung aus Neu-Polyester.
Inklusion und Transparenz durch langfristige Partnerschaften
Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt auch, wie ernst Mammut seine gesellschaftliche Verantwortung nimmt. Die Partnerschaft mit ClimbAID läuft weiter – getragen von der Überzeugung, dass Bergsport Resilienz, Inklusion und Verbundenheit stiften kann. 2025 entstand in Zusammenarbeit mit ClimbAID der Film SAMA, der die Geschichte zweier geflüchteter Kletterinnen im Libanon erzählt.
Auch branchenweite Zusammenarbeit bleibt ein wichtiger Baustein der Verantwortungsstrategie: 2025 erreichte Mammut den LEADER-Status bei Cascale – ein Beleg für Fortschritte bei den Higg-Index-Tools, wissenschaftsbasierten Klimazielen und mehr Transparenz in der Lieferkette. Dazu kommen langjährige Partnerschaften: 17 Jahre Mitgliedschaft bei der Fair Wear Foundation, 14 Jahre als bluesign System Partner.
Den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht 2025 auf Englisch hier lesen.
Grafiken und einzelne Seiten hier downloaden.
*Mammut spricht bewusst von „ohne absichtlich zugesetzte PFAS“, weil Spuren dennoch nachweisbar sein können – etwa durch Rückstände in Maschinen, in Lieferkettenprozessen oder durch die generelle Verbreitung von PFAS in der Umwelt.
Ihr Kontakt bei crystal communications
Der Name Mammut steht für Bergsport. Gegründet 1862 in der Schweiz, hat sich die Marke von einer kleinen Seilerei zu einem weltweit führenden Bergsportausrüster entwickelt. Dabei steht Mammut seit mehr als 160 Jahren für höchste Sicherheitsstandards, wegweisende Innovationen und tiefen Respekt vor der Natur. Ob Bekleidung, Schuhe oder Hartware – die Premium-Produkte vereinen Funktionalität, Leistung und zeitlos klares Design. Sie geben Bergsportlerinnen und Bergsportlern das Selbstvertrauen und den Rückhalt, um am Berg über sich hinauszuwachsen.
Die Berge versteht Mammut als Ort der persönlichen Entwicklung. Sie stärken Physis und Psyche, fördern einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und vermitteln Respekt sowie Demut gegenüber der Natur. Aus dieser Überzeugung heraus, möchte Mammut Menschen zu inspirieren und ihnen sichere Bergerlebnisse zu ermöglichen.
Die Mammut Sports Group AG ist in rund 51 Ländern tätig und beschäftigt ca. 900 Mitarbeitende.
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